- Aktuelle Neuankündigungen - Groundation Interview Irieites mit dem Sänger von GROUNDATION - Harrison Stafford:
GROUNDATION mischt klassischen Roots-Reggae mit leichten Jazzanleihen und zurückhaltendem Dubzauber.
Wie kommt ihr zu einem solchen Style? Harrison: Zunächst muss ich dir sagen, dass wir keinen klassischen Roots Reggae spielen. Wir haben unsere eigene Variante, die mehr ist. Unser Sound ist natürlich extrem am klassischen Roots Reggae orientiert. Aber unsere Jazz- und Dubanleihen bereichern ihn und lassen ihn etwas anders klingen. Ich habe mein ganzes Leben lang Roots Reggae gehört und weiß sehr genau, wie sich die klassische Variante anhört. Auch den religiösen Hintergrund kenne ich bestens, da meine Eltern Mitglieder der Twelve Tribes Of Israel sind und ich vor diesem Background aufgewachsen bin. Dadurch bin ich auch spirituell im Reggae verwurzelt. Deshalb ist mir klar, wie er klingen muss, wenn er anders als der herkömmliche Reggae sein möchte.
Aber eure Platte klingt wie klassischer Roots-Reggae und die Abweichungen sind nur marginal. Harrison: Ja, das liegt daran, dass wir alles so aufgenommen haben wie in den siebziger Jahren. Instrumente wie Moog, Bläser etc. sind alle live eingespielt worden. Wir haben nichts Digitales auf unserer Platte. Wir wollen eben Original klingen. Viele Leute in Kalifornien mögen das. Für sie war der 70er Sound der Beste Reggae! Digitale Musik bringt alles nur in Einsen und Nullen rüber, dass mögen wir eben nicht so sehr.
Magst du gar kein "Digital Reggae"? Harrison: Doch, aber Bob Marley, The Congos - solche Bands haben diese gewisse Feeling gehabt. Wir wollen dies Würdigen und versuchen ebenso gut zu sein. Digitale Sounds gehen für uns nicht so tief rein wie analoge Sounds. Digitale Sounds sind deshalb aber nicht schlecht. Sie sind halt nur nichts für unsere Vision von Reggae. Wir versuchen aber auch nicht, wie Bob Marley zu klingen. Wir haben unseren eigenen Flavour. Das liegt vor allem daran, dass wir alle auch Jazzfans sind. Bei uns trifft Bob Marley auf Miles Davis.
Es gibt Menschen, die finden euren Sound zu Retrohaft und werfen euch vor, aktuelle Reggaeströmungen links liegen zu lassen. Wenn das stimmt, liegt das daran, dass ihr sie nicht kennt? hier weiterlesen.....Blitz the Ambassador "Ich bin der Meinung, die Zeit ist reif für jemanden, der zeigen kann, dass Hip Hop ein globales Phänomen ist." Diese Aussage stammt nicht aus den Achtziger Jahren, in denen die Breakdance-Welle aus Amerika über den großen Teich nach Europa schwappte oder Public Enemy mit ihrem Album "It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back" im Gepäck durch Afrika tourten. Blitz The Ambassador, ein Wahl-Brooklyner mit Wurzeln in Ghana, spricht diesen Satz im Jahr 2009 und will in Zeiten von Favela Funk, M.I.A.-Hype und deutschem Rap das uramerikanische Kulturphänomen Hip Hop an seine globale Reichweite erinnern. Blitz wächst in Ghana auf und übersiedelt für sein Studium nach Amerika, um auf der Kent State University das College zu besuchen. Mit dem Hip Hop-Virus infiziert er sich bereits mit Hilfe von KRS-One und Rakim in seiner Heimat, doch zu seinen musikalischen Helden zählen auch Fela Kuti und Hugh Masekela. Der junge Mann mit großen Ambitionen pendelt in seiner musikalischen Sozialisation zwischen Afrobeat, Highlife und Hip Hop-Boom Bap. ...... hier weiterlesen ..... Dreadzone Als "defenders of the bass" werden sie gefeiert. John Peel führt ihr zweites Album "Second Light" unter seinen Top-10-Lieblingsplatten aller Zeiten: Von Großbritannien aus spannen Dreadzone ihr Netz über Europa und weiter: "I got the bassline coming 'cross the ocean". Wie Phönix aus der Asche erheben sich Dreadzone aus den Überresten der Formation Big Audio Dynamite. Deren Drummer Greg 'Dread' Roberts startet das Projekt, das Dub-Reggae mit elektronischer Musik, Techno, Trance, aber auch mit Folk und Rock fusioniert, zusammen mit Tim Bran Anfang der 90er. Tim Bran ist vielseitig vorbelastet. Er arbeitete bereits als Musiker und Tontechniker für Julian Cope, Londonbeat, die Dreamwarriors und Kylie Minogue. Die Wurzeln von Big Audio Dynamite sind ebenso infiltriert, wurden sie doch von einem gewissen Mick Jones gegründet, der einst bei The Clash seine Brötchen verdiente. Eklektizität steht bei Roberts und Bran also nahezu automatisch auf dem Programm. ....... hier weiterlesen .....
AKTUELLE NEUANKÜNDIGUNG
07-02-2012
- Aktuelle Neuankündigungen -
Midnite Midnite ist eine der vielversprechendsten Roots Reggae Bands des neuen Jahrtausends! Ihre Texte sind sehr spirituell, ehrlich und tief verwurzelt im Glauben an Jah Rastafari und ihrer Botschaft, getragen von authentischen Riddims, welche direkt in die Herzen dringt. Die Band aus St. Croix, U.S. Virgin Islands hat 1989 angefangen mit den Brüdern Vaughn (Leadsänger) und Ron (Keyboard, wechselte später zum Bass) Benjamin. Ihr Debüt Album "Unpolished" wurde erstmals 1997 in Washington D.C. aufgenommen. Ebenfalls in Washington D.C. entstand 1999 "Ras mek peace "welches mit nur 2 Mikrofonen und in nur einem Raum live aufgenommen und ohne jeden Hall, Entstörung, Kompression oder Gleichung gemeistert wurde. Reggae - nackt und roh ist eine passende Beschreibung für den Musikstil von Midnite, in dem sie auf die Rüschen von umfassenden Wiedermischungen, Übernachsynchronisation und anderen Musikverbesserungen verzichten. Midnite webt die kulturellen Texte der alten Schule Roots-Musik mit modernen Erfahrungen zu einer einzigartigen Begegnung.... hier weiterlesen Jahcoustix Aufgewachsen in Kenia entdeckte Jahcoustix (Dominik Haas) mit 14 Jahren auf den Straßen Nairobis den Reggae als die Musik, die ihn am stärksten berührte. Er begann, sich für die Kultur dieser Musik zu interessieren, fing an Gedichte zu schreiben und Gitarre zu spielen. Als Sohn eines Diplomaten verbrachte er seine weitere Jugend in Mexiko, Liberia, Ägypten und New York, bevor er 1998 als damals 20jähriger nach Deutschland zurückkehrte. Er suchte und fand Kontakt zur lokalen Reggae-Szene und stieg schon bald als Background-Vokalist bei der Münchner Reggaeband Dubios Neighbourhood ein, die ihn nur wenig später zu ihrem Frontmann machte.Mit seinem 2004 veröffentlichtem album "Colourblind" legte Jahcoustix den Grundstein für seine Solo Karriere. ... hier weiterlesen
AKTUELLE NEUANKÜNDIGUNG
25-01-2012
- Aktuelle Neuankündigungen - Stephen Marley Musikalisch frühreif - und doch ein Spätstarter. Mit der Gruppe The Melody Makers gibt er seinen Einstand bereits im Alter von sechs Jahren. Der Song, auf dem er mitwirkt, "Children Playing In The Streets", ist die erste Single der Melodienbastler. Nachzügler ist er bei seiner Solo-Karriere: Das erste ganz eigene Album, "Mind Control", erscheint erst 2007 - Stephen Marley ist zu diesem Zeitpunkt 34 Jahre alt. Stephen wird 1972 als zweiter Sohn von Bob Marley geboren. Die Plattenfirma schreibt in ihrer Künstler-Info, Stephen habe schon in jungen Jahren seinen Vater regelrecht verfolgt und ihn nachgeahmt. Das spiegelt sich vor allem in seiner Stimme wieder: Manch einer wird sich daran erinnern, Stephen 1996 zum ersten Mal bewusst wahrgenommen zu haben. Damals spielte er mit den Fugees eine Coverversion von "No Woman, No Cry" ein. Stephen Marley entwickelt sich allmählich zu einem Multi-Instrumentalisten und bleibt dabei den Melody Makers treu, an deren Spitze Bruder Ziggy steht. Seine Aufgaben beschränken sich meist auf den Gesang und die Gitarre - ab und an schreibt er einen Song. Gemeinsam räumt die Truppe, in der auch die Schwestern Cedella und Sharon dabei sind, insgesamt drei Grammys im Reggae-Genre ab: 1988, 1989 und 1997. Dann überwiegt sein Talent als Produzent. Am Anfang stehen Ideen zu den Alben seiner Brüder Damian und Julian. 1999 folgte das Bob-Marley-Tribute-Album "Chant Down Babylon". Stephen arbeitet mit Erykah Badu, Capleton, Krayzie Bone, Buju Banton und vielen mehr. Als richtig erfolgreich erweist sich die Zusammenarbeit mit dem kleinen Bruder Damian. Mit ihm produziert Stephen die Alben "Halfway Tree" (2001) und das vielbeachtete "Welcome To Jamrock"(2005). Beide Platten sahnten den Reggae-Grammy ab. Macht zusammen fünf goldene Grammophone - so viele durfte bisher kein anderer Reggaekünstler mit nach Hause nehmen. Nicht einmal der Vater, dessen Schatten trotz der enormen Erfolge weiter über ihm liegt. Die Arbeit an seinem Solo-Debüt beginnt Stephen bereits 2002. Andere Projekte verzögern die Veröffentlichung von "Mind Control" bis 2007. Es enthält eine Mischung aus klassischem Roots-Reggae, R'n'B und Hip Hop. Mit dieser CD im Gepäck unternimmt er ausgedehnte Tourneen auch in Europa und findet trotzdem Zeit das Nachfolgealbum ' Revelation Pt 1: The Root of Life ' zu produzieren. Dieses Werk wurde wiederum für den GRAMMY 2012 in der Kathegorie ' bestes Reggae Album ' vorgeschlagen. Diese Entscheidung wird bei der GRAMMY Veranstaltung am 7/8. Februar 2012 bekanntgeben - man kann gespannt sein
STEPEHEN MARLEY hat am 12.2.2012 für sein neuestes Album "Revelation Pt 1: The Root of Life" In Los Angeles den GRAMMY in der Kategorie "bestes Reggae Album" erhalten Nneka NNEKA ist die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen und wurde 1981 in Warri - Nigeria geboren. Sie lebte in ihrer Kindheit und frühen Jugend in Nigeria. Dort sammelt sie erste Gesangserfahrungen im Schul- und Kirchenchor, ohne eine Karriere im Popgeschäft im Sinn zu haben. Erst als sie 1999 in die Hansestadt übersiedelt, wo sie zunächst in einer Wohngruppe des Kinderheims in Hamburg Altona lebte, beginnt sie professionell zu singen. Der Song "Heartbeat" macht Nneka in Europa bekannt. Vor allem in England avanciert die Single zum Hit, nicht zuletzt, weil der zugehörige "Chase & Status"-Remix Krater in den Tanzflächen der Clubs hinterlässt. In der Szene steigt Nneka zum Geheimtipp auf. Nach Nas, der einem weiteren "Heartbeat"-Remix seine Stimme leiht, treten später auch The Roots-Rapper Black Thought und Ms. Dynamite als Gäste auf. Curse lädt sie für seine Platte "Freiheit" und die Single "Baby" ins Studio. Dennoch bleibt Deutschland von Nneka weitgehend unbeeindruckt. Dabei bespielt sie schon vor ihrem Durchbruch die Republik. Für Sean Paul heizt sie 2004 den Hamburger Stadtgarten ein, Patrice bucht sie für seine "Nile"-Tour, auch Seeed, Bilal und Gnarls Barkley setzen auf ihr Können. Zu Recht, denn erst auf der Bühne leben Nnekas Stücke über Gott, Liebe, Seelenschmerz und Politik, insbesondere in Bezug auf Nigeria und Afrika, richtig auf.In ihren Texten verarbeitet die Sängerin ihre tiefsten Gedanken und Emotionen, schreckt vor kaum einem Thema zurück. Tränen oder ähnliche Gefühlsausbrüche sind keine Seltenheit. Das Publikum vergisst sie dabei nicht. Trotz der streckenweise schweren Kost, die Nneka in ihren Texten behandelt, ist sie in erster Linie Unterhaltungskünstlerin. Ihr Platten und Auftritte sind ebenso vielschichtig wie vielseitig. Wie ernst und komplex die Themen auch sein mögen, Nneka verpackt sie zumeist in einem unterhaltsamen, aber nie beliebigen Mantel aus Hip Hop und Dub, Reggae und Soul. Der Spiegel fasst die Künstlerin Nneka wohl am besten zusammen. Sie befinde sich eher in der "Rolle einer Botschafterin für eine bessere Welt als in der eines sexy Pop-Sternchens" ? und steht damit unzweifelhaft in der Tradition ihrer musikalischen Vorbilder. Ihr aktuelles album ' SOUL IS HEAVY ' erschien im Oktober 2011 und ist die konsequente Weiterführung ihrer musikalischen Richtung. Wir freuen uns auf eine aussergewöhnliche Künstlerin mit einem neuen Repertoire beim diesjährigen Summerjam Festival.Berlin Boom Orchestra Der Sommer in Berlin klingt oft nach Kingston/Jamaica. Den Sound dafür liefert das Berlin Boom Orchestra auch im Winter. Die neun Members der Band spielen einen urbanen Reggae, Dancehall & Ska wie er sein muss: Mit Bläsern, Orgel & Sonnenbrille. Ein unverwechselbarer Gesang prägt die deutschsprachigen Songs. Geschmeidige Basslinien und präzise, passionierte Schlagzeug- und Percussionrhythmen vermischen sich mit eingängigen Harmonien und Melodien. Fetzige Bläsersätze kreieren einen unverwechselbaren Sound, mitreißend und absolut tanzbar. Und auch für das Herz ist etwas dabei: Soli zum Dahinschmelzen und Texte, die vielen Menschen aus der Seele sprechen: Ich warte nicht auf das schöne Leben, das ich vielleicht haben werde, ich nehm's jetzt mit vollen Händen, denn ich folge nicht der Herde . Das Berlin Boom Orchestra begeisterte schnell die Berliner Ska- und Reggae-Szene und streckte die Fühler auch in die restliche Republik aus. Egal, ob kleiner Club oder riesiges Festival - wenn einer BUMMS! macht, dann das Berlin Boom Orchestra!
WELCOME 2012
16-01-2012
Mit drei weiteren Neuankündigungen erweitern wir das LineUp Marsimoto WIR HABEN ES IMMER SCHON GEWUSST! Was wir lange schon vermutet haben ist nun Gewissheit. Die CIA und der Bundesnachrichtendienst verheimlichen uns etwas:Optimal unterrichteten Quellen zufolge ist am Jahreswechsel 2012 ein unbekanntes Flugobjekt (UFO) vor Rostock in die Ostsee gestürzt. Da jedoch am Strandufer in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle gerade eine illegale HipHop Party stattfand, konnte unter Einsatz von Menschenleben die Kapsel mit der Aufschrift "Leave me alone - I'm from MARS" von den Partyteilnehmern vor dem Absaufen stabilisiert und geöffnet werden und ein grünes Männchen mit einer zufällig gefundenen Luftmatratze an Land gebracht werden. Dieser grüne Mann war in bester Kondition, und nicht wie zu vermuten gewesen wäre, etwa ausgemergelt und dehydriert. Beobachter schrieben dieses Wunder einer grünen Substanz zu, die in rauhen Mengen in der Kapsel gefunden wurde und dem grünen Mann wohl als Nahrung diente. Sehr zur Verwunderung aller Party Teilnehmer übernahm der Besucher vom MARS nach einigen Minuten das Mikrophon der aufgebauten Soundanlage am Strand und rappte in einer unverständlichen Sprache, die jedoch nach Veränderung des Pitch Reglers durchaus hörbar wurde. Auf die Frage eines Party Teilnehmers nach seinem Namen antwortete der fremde grüne Besucher immer nur:I-MOTO, I-MOTO. Als der erste Morgen des neuen Jahres 2012 heranbrach, lag der grüne Mann in den Armen einer üppigen Blondine, die ständig den Namen MARS-I-MOTO ins Mikrophon hauchte. Wir freuen uns darauf die Strandparty an der Gestaaden des Fühlinger See's in Köln beim SUMMERJAM wiederholen zu können........ U Roy - (geb. am 21. September 1942 als Ewart Beckford in Jones Town, Jamaika) ist ein legendärer Reggae-Musiker. Er ist auch bekannt als "The Originator", "Father of Deejaying" oder "DADDY U-ROY". Seine Karriere startete U-Roy 1961 als DJ bei den Soundsystems Doctor Dickies, Sir George the Atomic und Home Town Hi-fi von King Tubby. Als King Tubby ab 1967 begann mit Dub bzw. Dubplates zu experimentieren (Songs bei denen die ursprüngliche Gesangsspur entfernt wurde), war U-Roy als dessen prominentester DJ und Sänger bei der Erfindung des Dub-Reggae beteiligt. Dieser neue Stil wurde außerordentlich beliebt und entwickelte sich zu einer der bedeutenden Stilrichtungen des Reggae. Die ersten eigenen Aufnahmen von U-Roy: "Earth's Rightful Ruler" und "OK Corral", wurden von Lee "Scratch" Perry produziert, danach nahm er "Dynamic Fashion Way" mit Keith Hudson auf. Er arbeitete aber auch mit fast allen anderen Produzenten der Insel zusammen, wie Peter Tosh, Bunny Lee, Phil Pratt, Sonia Pottinger, Rupie Edwards, Alvin Ranglin und Lloyd Daley. Sein Ruhm wuchs weiter als U-Roy 1970 mit "Wake the Town" seinen ersten eigenen, großen Hit landete, schnell gefolgt von "Rule The Nation" und "Wear You to The Ball", die alle von Duke Reid produziert wurden. Er wurde zu einem der größten Stars der 70er Jahre in Jamaika und erlangte auch große Bekanntheit in Großbritannien, wo er seinen ersten Auftritt 1976 hatte. Das Album "Dread in a Babylon" (produziert von Tony "Prince" Robinson) mit dem Single Hit "Runaway Girl" erlangt in UK Kultstatus, eine weitere Single aus dem Album: "Chalice in the Palace" wurde von England's Moralwächter beargwöhnt, das Cover zeigt U-ROY in einer dicken Rauchwolke mit einem Chalice und einer ironisch gemeinten gemeinsamen Rauchsession mit der Queen Elisabeth II im Buckingham Palace. Bis heute sind die Auftritte von DADDY U-ROY musikalische Highlights für die Liebhaber des Roots Reggae. Beim diesjährigen SUMMERJAM wir er von einer hochkarätigen jamaikanischen Band begleitet: Stewee (dr) - Axeman (b) - Obiah (key) - Bopee (guit) - Kanary/Winsom (back vocals) Irie Révoltés Gegründet 2000 rocken Irie Révoltés jetzt schon seit 10 Jahren die Bühne. Ob in den Clubs oder auf Festivals, die Shows werden von niemandem nicht schweißgebadet verlassen und dies auf über 400 Konzerten von Heidelberg bis Prag und vom Anti-G8-Gipfel in Rostock bis Bordeaux. Aus eigener Kraft und dem enormen Support der Irie-Massiv spielten sich Irie Révoltés bis auf die Hauptbühnen der großen Festivals Europas. Der Auftritt beim Summerjam 2011 war einer der Highlights des Festival Wochenendes und wir freuen uns die Band beim 27. Festival wieder Erleben zu können, dieses Mal auf der REDSTAGE
WELCOME 2012
09-01-2012
Das neue Jahr ist noch jung.... Wir wünschen alles Gute für 2012! Den Start ins neue Jahr beginnen wir mit der ersten Neuankündigung: Alborosie & Shengen Clan Alberto D'Ascola, am 4.7.1977 geboren, besser bekannt unter seinem Künstlernamen ALBOROSIE, ist ein italienischer Reggae Musiker. Geboren und aufgewachsen ist er in Marsala, Sizilien, heute lebt er in Kingston Jamaika. Alberto ist ein Multi Instrumentalist, er ist versierter Gitarrist, Bass Spieler, Drummer und Keyboarder. Im Jahr 2001 entschied er sich für eine Solo Karriere, er wanderte aus nach Jamaika um den Wurzeln der Reggae Music und der Rastafari Kultur nahe zu sein. Dort fing er an auch als Sound Engineer und Produzent an zu arbeiten. Der Name ALBOROSIE wurde ihm in den Anfangsjahren in Jamaika gegeben: "Borosie pflegten sie mich zu nennen, lass mich es so ausdrücken: meine frühen Erfahrungen in Jamaika waren...nicht nett". Der Name hatte eine negative Bedeutung. Aber ich sagte mir "ich werde mich so nennen und diesen Namen von einer negativen in eine positive Bedeutung umwandeln, weil mein erster Name Alberto ist habe ich AL angehängt und heraus kam mein Künstlername ALBOROSIE. Aber ich werde nicht verraten was Borosie bedeutet". Seine Hits sind unter anderem "RASTAFARI ANTHEM", "KINGSTON TOWN", und "CALL UP JAH"
WELCOME 2012 - Weitere Neuankündigungen
19-12-2011
4 weitere Künstler für das SUMMERJAM Programm Amadou & Mariam Die beiden blinden Sänger aus Mali haben mit ihrer unverwechselbaren Musik eine Weltkarriere gemacht. In Paris hatten sie ihre ersten großen Erfolge. Mariam Doumbia und Amadou Bagayoko singen von der Liebe zueinander, aber auch von der Liebe zur Musik. Seit fast 30 Jahren lebt und arbeitet das Paar zusammen. Amadou spielt Mitte der 70er-Jahre bei den Ambassadeurs du Motel, einer der vielen Bands in Bamako, der musikalisch sehr lebendigen Hauptstadt Malis. Mitte der 80er-Jahre macht sich das junge Ehepaar in den reichen Nachbarstaat Elfenbeinküste auf. Hier gibt es Studios und Clubs, die Mali nicht zu bieten hat. Amadou & Mariam nehmen einige Kassetten auf, die sie in ganz Westafrika berühmt machen. Für die Begeisterung, die das Paar mit ihren einfühlsamen Liedern auslöst, haben sie lange hart gearbeitet. Wichtig war für sie immer auch die Öffnung zu anderen Musikern. Mit Stars wie Sergent Garcia oder Manu Chao sind sie häufig gemeinsam aufgetreten . Amadous & Mariams Songs über die Liebe gehen unter die Haut. Sie erzählen ihre eigene Geschichte. Zwei Menschen, die das gleiche Schicksal teilen und dennoch das große Glück gefunden haben. Manu Chao ist schon lange bekennender Fan von Amadou und Mariam und hat den Sound der CD "Dimanche à Bamako" entscheidend mit geprägt. Manu Chao ist mit dem Paar durch Mali gezogen und hat dort als Produzent einen Teil des Albums eingespielt. Dass die CD luftiger ist und eher zum Tanzen einlädt als die Vorgänger, ist sicherlich sein Verdienst. Eine faszinierende Symbiose aus den westafrikanischen Sounds von Amadou & Mariam und dem Latino-Mix von Manu Chao. Kürzlich spielten AMADOU & MARIAM als Opening Act bei Tourneen von U2 und COLDPLAY. Im Februar 2012 erscheint das 6. Album mit "special guests" wie: JAKE von den SCISSOR SISTERS, SANTIGOLD, TV ON THE RADIO, AMP FIDDLER, THEOPHILUS LONDON und anderen.... Natty -Change won’t come in a day-, (Veränderung kommt nicht in einem Tag) singt Natty in sein Lied –Change-.Der Sänger aus dem Norden Londons hat längst sein Hoodie gegen Dreadlocks getauscht, und hat eine nachdenkliche Art darüber zu sinnen, was es bedeutet, heute ein Jugendlicher in einer Großstadt zu sein. Mit Klängen aus der ganzen Welt resümiert er das moderne England mit seelenvoller Ausführlichkeit. Seine erste Single aus seiner gleichnamigen EP, „Change“, ist auf klassischem Reggae Groove aufgebaut. Es malt ein positives Bild von den Überlegungen eines jungen Mannes über eine Welt, die von individuellen und globalen Veränderungen geprägt ist. There´s a new breeze, I can feel a change coming in the air, (Da ist eine frische Brise, ich spüre eine Veränderung in der Luft) singt Natty. Doch er bringt Perspektive und Tiefe in seine Betroffenheit, wenn er schreibt: -seasons change, so today I plant my seed away / make it rain, so tomorrow my seed will see a brighter day-. (Jahreszeiten ändern sich, also pflanze ich meine Saat / mache, dass es regnet, damit morgen meine Saat eine hellere Zukunft erblicken wird). Mit einer Mutter aus Lesotho, ein winziges Königreich, dass zwischen den Grenzen Südafrikas liegt, und einem englischen Vater italienischer Abstammung, geht Nattys’ intelligente Musik neue Wege: er bewegt sich mühelos zwischen Reggae in –Change-, zu West African Horns in dem hypnotischen Stück - JJ (Don`t Go) -,eine verheerende und zeitgemäße Geschichte über einen Jungen, der von Waffengewalt betroffen ist. Andere Lieder auf der EP umfassen eine wunderschöne Cover Version von Armand van Helden´s -U Don?t Know Me- und -SS I Love You-, eine Spacey Ballade aufgezeichnet mit "The Rebel Ship", Natty´s Band bestehend aus einer Kerngruppe von Musikern und Freunden wie Bear, sein langjähriger Mitarbeiter und Gitarrist, und Jahmel, ein Bassist und Perkussion Spieler mit Reggae Wurzeln. Natürlich wurde der Gesang von Natty erledigt! Nach mehreren Jahren auf Tournee nahm sich Natty etwas Freizeit, um zu Reisen, neue Kulturen und Sounds zu erkunden. Er verbrachte viel Zeit in Afrika, was ihn dann dazu inspirierte, mit „Change“ zurück zu kehren, sein neues EP, das in September 2011 erschien, am gleichen Tag, an dem seine erste US Tournee begann (zur Unterstützung von Ziggy Marley). Eine UK und europäische Tournee werden folgen. Ein neues Album ist in Vorbereitung (Natty hat schon die Hälfte des Albums aufgezeichnet) und wird im Sommer 2012 erscheinen. Danakil Die französische Band DANAKIL benannte sich nach einer der heissesten Regionen der Welt, der Danakil Wüste im Nordosten Afrikas.Spätestens mit ihrem im Jahr 2007 erschienenden Album "Microclimat" schaffte die Band in Frankreich den Durchbruch und gehört dort zu den besten Live Acts des Landes.Bei ihrer ersten Tournee in Deutschland im Dezember 2011 konnte DANAKIL diese Qualität unter Beweis stellen, Zuschauer und Kritiker waren begeistert. Zugabe gibt es beim SUMMERJAM 2012 Jamaram Die Roadstory geht weiter! 11 Jahre JAMARAM mit über 1.000 Liveshows in Deutschland, Europa und der Welt und kein Ende in Sicht! Die Gigmonster aus dem Süden der Republik sind wieder ON THE ROAD und freuen sich mit den Fans auf gewohnt feucht-fröhliche Eskalation in den Clubs und auf Festivals. Neben Reggae, Ragga & Dancehall gibts diesmal auch jede Menge High End Dub (Tracks vom aktuellen Album "JAMARAM in DUB") Dazu kommt noch eine geballte Ladung Balkan Beats, HipHop, Socca, Afro und Latin Styles - JAMARAM verstehen es wie keine andere deutsche Band diese Musikrichtungen zu mischen und mit einer fulminanten Live Show zu präsentieren.
Mit 3 Neuankündigungen erweitern wir das Programm des 27th SUMMERJAM FESTIVAL 2012.
Tiken Jah Fakoly Sein Reggae bringt Afrika in Bewegung. In vielen Staaten bleibt seine Musik verboten. Bei Amnesty International steht er auf der Liste der bedrohten Künstler. Zu gefährlich seine Frage: "Afrika, unser Kontinent, ist reich, doch die Afrikaner sind arm. Das ist nicht normal. Oder ? Ist das normal ? Voila´. Das ist meine Botschaft." Niemand verändert Afrika für uns, singt TIKEN JAH FAKOLY: Wir müssen es schon selber tun. www.daserste.de/ttt Hollie Cook ist nicht nur die Tochter von Sex-Pistols-Drummer Paul Cook und The Belle Stars- Sängerin Jennie Matthias, sondern wurde zudem von Punkerin Ari Up (The Slits) ins Musikgeschäft eingeführt. Von 2006 bis 2010 war Hollie Cook Keyboarderin und zweite Sängerin der Slits. Des weiteren sang sie mit Jamie T, Ian Brown und auf "Milk and Honey" - dem Underground Hit von Prince Fatty. Dieser hat Hollie auch produziert. Beste Voraussetzungen für eine steile Karriere. Ihr sanfter, klassischer Reggae erinnert an die goldenen Zeiten jener Musikform, die in den 60ern über den Atlantik nach Brixton schwappte. Hollie Cook verkörpert die neue Reggae Generation in England. Sebastian Sturm Mit seinem neuen album "Get Up & Get Going" wird der gebürtige Aachener mit deutsch-indonesischen Wurzeln seine europäische Erfolgstour im Jahr 2012 fortsetzen. In Europa avancierten Sebastian Sturm Konzerte zum festen Bestandteil der Festival-Bühnen, sei es beim Rototom Festival in Italien und Spanien, dem Reggae Sun Ska in Bordeaux oder beim Zenith Konzert in Paris. Beim Summerjam war Sebastian Sturm zum letzten Mal im Jahr 2008 zu Gast.
Wir freuen uns den ersten Künstler vom Programm 2012 bekanntgeben zu können
Burning Spear & The Young Lions Seit 10 Jahren war Burning Spear nicht mehr zu Gast beim SUMMERJAM, wir freuen uns auf eine lebende Legende, einem der letzten Vetreter der authentischen Reggae Music und ein Musiker, der sein Business nie aus der Hand gegeben hat und es heute noch führt.Wir werden Burning Spear und seine Entourage für dieses Konzert einfliegen, es wird exclusiv für seine vielen europäischen Fans sein.