Nachdem sie jahrelang in Bands wie Gogol Bordello, Firewater oder Shotnez aus dem Underground aufmischten, haben sich der Saxophonist Ori Kaplan und der Schlagzeuger und Produzent Tamir Muskat mit dem MC Tomer Yosef zusammen getan, um ein ganz besonderes Projekt aus der Taufe zu heben: BALKAN BEAT BOX. Fest in klassischen mediterranen und osteuropäischen Klängen verwurzelt, baut das Trio aus New York auf einem starken Rock- und Reggae-Fundament ein ganz eigenes Weltmusikkonzept auf. Aus Klezmer, Dancehall, Dub oder HipHop kreieren BALKAN BEAT BOX eine heiße, hochaktuelle Variante der Weltmusik, wie es sie bisher noch nicht zu erleben gab.
Schu, DJ Sepalot, Cajus, Roger, Holundermann und Master P – BLUMENTOPF sind wieder da! Für 2010 haben sich die Münchner eine Menge vorgenommen. Und dazu zählen nicht nur ihre beliebten gerappten Berichte zu den Auftritten der deutschen Fußballnationalmannschaft. Kommt doch Anfang Juni mit „WIR“ endlich der sechste Longplayer von BLUMENTOPF in die Läden, der schon im Vorfeld Großes verspricht. Und dann geht es für den Topf dahin, wo er sich am liebsten aufhält - auf die Bühne. So verspricht die Crew auch für ihren Auftritt auf dem diesjährigen SUMMERJAM eine ausgelassen Party, ganz getreu dem Motto der Fünf: "Egal ob mit Baggypant und Baseballkappe oder mit Röhrenjeans und Lederjacke - kommt vorbei und wir rocken!“ Dieser Einladung kann man wohl kaum widerstehen.
THE PROPHET oder KING SHANGO - sind nur zwei Synonyme für einen Ausnahmekünstler: CAPLETON. Wir können uns auf ein energiegeladenes Konzert, mit ausschliesslich positiven Vibes freuen.
Schon immer bot das SUMMERJAM Festival auch talentierten Nachwuchskünstlern die Möglichkeit, sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Der Bielefelder CORNADOOR ist eines jener Talente, für die der Auftritt auf Europas größtem Reggaefestival der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere bedeuten könnte. Über die Plattensammlung seines Vaters entdeckte CORNADOOR bereits in früher Kindheit seine Liebe zum Reggae, um sich bei Reisen nach Jamaika wie nach Trinidad & Tobago endgültig von diesem in den Bann ziehen zu lassen. Erstmalig durfte man ihn schon 2008 am Fühlinger See erleben, als er als Gast bei den Auftritten des Soundquake Soundsystems zu sehen war. 2010 aber gehört ihm die Bühne zum ersten mal ganz allein!
Auch wenn sie sich nach einer der regenärmsten Einöden der Welt benannt haben, so sind DANAKIL alles andere als trocken und verstaubt. Die feurige Hitze der im Afar-Dreieck zwischen Äthiopien, Eritrea und Dschibuti gelegen Wüstenregion aber scheint dagegen umso wilder in der französischsprachigen Reggaeband zu lodern, deren 2009 veröffentlichtes zweites Studioalbum in Frankreich als eine der besten Reggae-Produktionen des Jahres gefeiert wurde. Für ihren Auftritt beim SUMMERJAM haben sich DANAKIL prominente Unterstützung geholt: mit GENERAL LEVY wird sie einer bekanntesten britischen Jungle und D’n’B-MCs, der sich mittlerweile auch als Roots Reggae-Sänger einen Namen gemacht hat, unterstützen.
Auch wenn die Entstehung seines ersten Soloalbums, dem 2009 eingespielten „Before I Grow Old“, eher einem Zufall zu verdanken ist, erfüllte sich damit der langjährig gehegte Traum des Frontmanns von Seeed, endlich ein englischsprachiges Reggaealbum zu veröffentlichen. Im Rahmen seiner Deutschlandtour im Dezember 2009 zeigte der Berliner dann, dass er es auch ohne die Unterstützung seiner Kollegen von Seeed bestens versteht, vollgepackte Clubs zu rocken.
Einst Hochburg im deutschsprachigen Sprechgesang, schien Stuttgart seine Bedeutung als kreative Keimzelle des HipHops in den letzten Jahren endgültig verloren zu haben. Mit DIE ORSONS aber kommt nun eine Band aus der Schwabenmetropole, um verlorenen Boden endlich wieder gut zu machen. Und die Chancen, die deutsche HipHop-Landschaft umzukrempeln, stehen gut für Maekes & Plan B, Tua und Kaas. Setzt das Quartett doch statt auf falsches Ghettogehabe vielmehr auf Sarkasmus und Humor, um dabei auch die passenden Hooklines und Raps im Gepäck zu haben, mit denen sie sich wohltuend von der Masse der Genrekollegen abzuheben.
Beim 25-jährigen Jubiläum des SUMMERJAM FESTIVALS dürfen natürlich auch die alten Wegbegleiter nicht fehlen. Mit DON CARLOS dürfen wir in diesem Jahr eine Reggae-Legende beim SUMMERJAM begrüßen, die schon bei der allerersten Ausgabe 1986 mit dabei war! Als Gründungsmitglied des wegweisenden Vocal Trios Black Uhuru wie als Solokünstler zählt DON CARLOS zu den maßgeblichen Einflussgebern des Roots Reggae, der sich seinen Ehrenplatz in der Ruhmeshalle des Reggae längst gesichert hat.
Musikalische Vielfältigkeit, meisterhafte Beherrschung der Instrumente, wunderschöne Gesangsharmonien und eine großartige Rhythmussektion ergänzen sich bei den EASY STAR ALL-STARS perfekt und haben dafür gesorgt, dass die Band seit ihrem Livedebüt 2003 zu den weltweite bekanntesten Reggaebands zählt. Dank gefeierter Tribute-Alben wie „Dub Side of the Moon“ (2003) und „Radiodread“ (2006) aber auch einer EP mit Eigenmaterial („Until That Day“), haben sich die EASY STAR ALL-STARS weltweit eine treue und stetig wachsende Fangemeinde aufgebaut, die Liebhaber von Reggae, Classic Rock, Dub und Indie vereint. Ihre jüngste Veröffentlichung “Easy Star’s Lonely Hearts Dub Band” wandelt den Beatles-Klassiker in ein Reggae-Erlebnis um.
Sein Debütalbum, das 2005 veröffentlichte „Hail The King“, machte ihn auf einen Schlag zu einem Star in seiner jamaikanischen Heimat und darüber hinaus weltweit zu einem gefragten Newcomer im Bereich Roots Reggae. 1975 geboren und 1993 nach Kingston gezogen, hatte FANTAN MOJAH bis dahin lediglich mit wenigen Stücken und mit Auftritten unter dem Pseudonym Mad Killer auf sich aufmerksam gemacht. Seine Verbindung zu Capleton und seine Hinwendung zum Rastafari-Glauben brachten ihn schließlich dazu, sich spirituellen Themen zuzuwenden und folgerichtig seinen Namen in FANTAN MOJAH zu ändern. 2008 erschien mit „Stronger“ sein zweites Werk, ein gelungenes Modern Roots-Album, das nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich zu begeistern wusste.
GANJAMAN Produzent, Moderator, Sänger: der Berliner Ganjaman ist ein wahrer Ausnahmekünstler. Dem SUMMERJAM-Publikum als Presenter auf der grünen Bühne seit langen Jahren bestens bekannt, wird er in diesem Jahr aber nicht nur gewohnt gekonnt durch das Programm führen, sondern auch selber als Musiker auf der Bühne stehen, um dabei sein aktuelles Album „Das gleiche alte Lied“ vorzustellen, mit dem er bereits Ende des vergangenen Jahres erfolgreich durch die Clubs tourte
UWE BANTON Er zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Reggaeszene. Als Leadsänger der Band Movement, aber vor allen Dingen als Solokünstler, hat Uwe Banton nicht nur hierzulande mit seinem ebenso traditionsbewusstem wie modernem Roots Reggae eine stetig wachsende Fangemeinde um sich geschart. 2006 veröffentlichte der Bielefelder sein Solodebüt „Jah Roots“, dem er im vergangenen Jahr das hoch gelobte „Rightful Place“ folgen lies.
Seitdem er mit 17 Jahren erstmals Jamaika besuchte, um sich dabei vom Reggae-Virus infizieren zu lassen, ist der Kölner längst zu einem Weltstar aufgestiegen, über den man eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren muss. Schließlich ist es GENTLEMAN als einem der ganz wenigen europäischen Reggae-Künstler gelungen, sich nicht nur hierzulande, sondern auch auf der jamaikanischen Insel als angesehener und gefeierter Musiker zu etablieren. Mit neuer Band und einem neuen Album kehrt er 2010 zurück, um wieder einmal zu beweisen, dass er es wie kaum ein Zweiter versteht, das einzigartige Lebensgefühl des Reggae zu verkörpern und zu zelebrieren.
Nur wenige Künstler können von sich behaupten, einen wahren Jahrhundertsong geschrieben zu haben. GIL SCOTT-HERON zählt definitiv dazu: „The Revolution Will Not Be Televised“ nennt sich jener Song, den der Soulpoet mit seiner donnernden Stimme zu eine Jazzfunk-Hymne für die Entrechteten Amerikas machte. Nicht zu Unrecht gilt GIL SCOTT-HERON als Urvater des HipHop und des Rap, bereitete er doch mit seinem Sprechgesang den Weg für diese Musikstile, was unzählige Bands dazu veranlasste, seine Stücke und seine Stimme zu samplen und damit zu verewigen. Mit seinem neuen Album „I’m New Here“, dem ersten seit anderthalb Dekaden, feiert die Legende derzeit ein glänzendes Comeback. Diesen Ausnahmekünstler auf dem SUMMERJAM begrüßen zu dürfen, ist wahrhaftig eine Ehre!
Seit über 30 Jahren reiten „The Bad Boys of Reggae“ mit ihrer eingängigen Mischung aus Reggae, Pop und R&B auf einer einzigartigen Welle des Erfolgs. Ihr Hymnen „Sweat (A-La-La-La-La-Long)“ und „Bad Boys“ wurden zu absoluten Welthits und brachten ihnen zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Grammy, ein. Doch auch wenn sich INNER CIRCLE längst auf ihren einzigartigen Meriten ausruhen könnten, zeigt sich die Band nach wie vor frisch, innovativ und hungrig, wie sie es zuletzt mit dem 2009er Album „State Of The World“ eindrucksvoll bewies.
JAH MASON gilt als einer der hochbewertesten DJs Jamaikas. Mit Singles wie "My Princess Gone“ und „Lion Look“ landete er Nummer-eins-Hits. Mit seinem Debütalbum “Keep Your Joy” startete er 2002 seine Karriere und ließ dem Erstling schnell das Werk “Unlimited” folgen, mit dem er seinen Erfolg noch steigern konnte. Mit seiner außergewöhnlichen Stimme erfüllt er zudem den Wunsch all jener, die nach einer deutlich positiveren Einstellung im Dancehall und Reggae rufen.
Auf den Straßen von Nairobi, Kenia, lernte er das kennen, was bald seine Berufung sein sollte: den Roots Reggae. Beeindruckt von der Unbekümmertheit und Fröhlichkeit der, meist in ärmlichsten Verhältnissen aufwachsenden Bevölkerung, beginnt Jahcoustix bereits mit 14 Jahren, seine ersten Gedichte und Songs zu schreiben. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland Ende der Neunziger widmet er sein Leben endgültig der Musik, um sich gemeinsam mit den Münch´nern Dubious Neighbourhood schnell als eine der Größen der deutschen Reggae-Szene zu etablieren. Mit dem Album „Grounded“ gelang Jahcoustix, der mit seinen Soloarbeiten auch seine Nähe zu Blues und Soul unter Beweis stellte, und seiner Band ein wahrer Meilenstein.
Schon wenn das achtköpfige, energiegeladene Musikerkollektiv aus München die Bühne stürmt, wird klar, dass man gleich Zeuge eines ganz besonderen Live-Erlebnisses werden wird. Und so unterschiedlich wie die Künstler sind, die sich da oben versammeln, so breitgefächert ist auch der Sound von JAMARAM: das Vielerlei aus Reggae, HipHop, Dancehall, Afrobeat und Pop versehen mit einer Menge positiver Energien und knackigen Grooves lässt niemand unbeeindruckt!
Beim Line-Up zum 25-jährigen Jubiläum des SUMMERJAM Festivals dürfen die größten Namen im Reggae natürlich nicht fehlen. Und welcher Name ware größer als der der Marley-Familie? Gleich auf zwei der Sprößlinge der Reggae-Legende darf man sich in diesem Jahr freuen, reist doch neben Damian Marley auch JULIAN MARLEY 2010 an den Fühlinger See. Stark der Rootsreggae-Tradition seines Vaters verpflichtet, stand der in England geborene JULIAN MARLEY schon im Alter von fünf Jahren erstmalig im Studio. Sein erstes Soloalbum “Lion In The Morning” erschien 1996, dem 2003 “A Time & Place” und 2009 das hochgelobte “Awake” folgten.
Mit drei Bläsern, Schlagzeug und Bass erspielten sich die 2007 gegründeten LABRASSBANDA innerhalb kürzester Zeit Kultstatus. Und das nicht nur in ihrer bayerischen Heimat, sondern tatsächlich in ganz Deutschland und darüber hinaus. Das Erfolgsgeheimnis der Chiemgauer? LABRASSBANDA definieren den Pop nicht neu...sie machen ihn schlichtweg neu. Egal, ob im legendären Golden Pudel Club, bei einem Spontankonzert auf einem Traktoranhänger oder dem Roskilde Festival bringt der Fünfer mit Bayern Beats die Massen zum Tanzen.
Er gilt als der unbestrittene König des französischen Dancehall: LORD KOSSITY. Im Außenbezirk von Paris zur Welt gekommen, zog Thierry Moutoussamy im Alter von elf Jahren mit seiner Familie auf die französischen Antillen, wo er Anfang der 90er mit der Band Contrats seine musikalische Karriere begann. Die Verbindung von Ragga und Zouk, die er mit Beginn seiner Laufbahn als Solokünstler Ende der 90er verfolgte, machte ihn nicht nur in Frankreich zum Star, was auch die illustre Liste an Gästen belegt, die sich auf Alben wie „Koss“, „Danger Zone“ oder „Sonic Boom“ findet und die mit Shaggy, Elephant Man oder Toots Hibbert so ziemlich alles umfasst, was Rang und Namen hat.
Sie sind beide gleichermaßen eng mit der Kultur Jamaikas verbunden: Fußball und Reggae. Kaum ein Künstler symbolisiert das besser als LUTAN FYAH, der schon in beiden Bereichen Erfolge feiern konnte. Als sich seine Karriere als Musiker immer weiter entwickelte, hing er seine Fußballschuhe 1999 an den Nagel, um fortan seiner Berufung zu folgen. Dabei verfügt er nicht nur über ein Talent als Sänger, sondern in mindestens gleichem Maße als Instrumentalist, der zudem seine Stücke zum größten Teil selber schreibt. Obwohl überzeugter Rastafari, drehen sich seine Texte nicht ausschließlich um Religion und typische Reggae-Themen, sondern nehmen viel mehr als das auf, was ihn in seinem Leben beschäftig und als Inspiration dient.
Der Soca-King, karibische Superstar, Trinidad & Tobago`s Aushängeschild, der Carnival Survivor, der experimentierfreudigste Soca- Apostel, der akrobatischste Performer, Sänger, Songwriter, Produzent, Promoter und Tontechniker - alles in einer Person. Zeit am Thron der Soca-Epigonen zu rütteln, d.h. jenseits der Charts zu blicken und das Spotlight auf den wahren Monarchen zu richten, der seit 23 Jahren kreativer Motor der Soca-Szene ist: MACHEL MONTANO. Beim 25. SUMMERJAM zum ersten Mal in Deutschland zu erleben - eines der Highlights des diesjährigen Programms.
Mit seinen berührenden Songs hat sich der sympathische Berliner längst in der deutschen Reggae-Szene etabliert. Nach seinen Lehrjahren an der Seite von Gentleman und seinen erfolgreichen Zusammenarbeiten mit Mellow Mark oder Culcha Cundela, darf sich Martin Jondo endlich über die Aufmerksamkeit freuen, die dem Mann, der mit Akustiksounds ebenso zu begeistern weiß wie mit Roots Reggae und experimentalem Dub, definitiv zusteht. Zuletzt bewies er mit dem gefeierten Album „Pure“ sein außergewöhnliches Talent als Songwriter wie auch als Geschichtenerzähler.
Beweisen muss MAX HERRE schon lange niemandem mehr etwas. Hat der seit einigen Jahren in Berlin beheimatete ehemalige Stuttgarter als Vordenker des legendären HipHop-Kollektivs Freundeskreis doch maßgeblich die deutsche Sprechgesangszene geprägt. Doch auch als Solokünstler hat sich MAX HERRE schon seit längerem etabliert und sich mit dem 2004 erschienenen „Max Herre“ und dem 2009 auf den Markt gekommenen „Ein geschenkter Tag“ als äußerst facettenreicher Musiker präsentiert, der auch als poetischer Songwriter zu den ganz großen Könnern seines Fachs zählt.
Von der malerischen Karibikinsel St. Croix stammt eine der vielversprechendsten Reggaebands der letzten Jahre. Dem Roots Reggae verschrieben, überzeugen MIDNITE nicht nur mit gefühlvollen Songs, sondern auch mit tiefgründigen, nachdenklichen Texten, die Sänger Vaughn Benjamin mit einer ebenso außergewöhnlichen wie unverwechselbaren Stimme intoniert. Der bewusste Verzicht auf überflüssige technische Spielereien verleiht ihren Songs eine unvergleichliches Maß an Authentizität – ob nun auf einem ihrer zahlreichen Alben oder live auf der Bühne!
Bereits vor zwei Jahren zog MISS PLATNUM mit einer grandiosen Mischung aus Soul, R’n’B und rumänischer Folklore die Besucher des SUMMERJAM in ihren Bann. Nun kehrt die ungekrönte Königin des Balkan-Mash-Up mit osteuropäischer Lebenslust und ihrem aktuellen Album „Babooshka“ im Gepäck an den Fühlinger See zurück - passt der Grenzen überschreitende und Sprachbarrieren einreißende Sound von MISS PLATNUM doch geradezu perfekt zum SUMMERJAM Festival!
Schon in der Vergangenheit hat das deutsch-österreichische Reggae/Dancehall-Duo MONO & NIKITAMAN die Crowd beim SUMMERJAM in Begeisterung versetzt, und auch in diesem Jahr dürfte das kaum anders sein. Nach drei Alben, zahlreichen Touren und unzähligen Festivalauftritten gelten sie schon lange nicht mehr als Geheimtip, sondern haben sich längst als fester Bestandteil der europäischen Reggaeszene etabliert.
Wer ein Exemplar der ersten Veröffentlichung von MORODO, die fünf Stücke umfassende EP “H.O.O.O.“, sein eigen nennt, darf sich darüber freuen, im Besitz einer wahren Rarität zu sein. Ist das Debütwerk doch spätestens seitdem der Spanier es an die Spitze der Reggae-Szene seine Heimat gebracht hat und als einer ihrer wichtigsten Ideengeber gilt, zu einer äußerst gesuchten Platte geworden. Nach zwei Alben zu Beginn des Jahrtausends, einer zwischenzeitlichen Auszeit und seiner Rückkehr vor einigen Jahren, ist MORODO mit seiner Mischung aus Raggamuffin, Reggae und HipHop zu einem der bekanntesten spanischen Reggae-Künstler geworden, dem längst auch über die Grenzen seiner Heimat hinaus eine Menge Aufmerksamkeit zuteil wird.
Mr. Vegas: was heute für Dancehall in Perfektion steht, war früher ein Spottname, mit dem die Schulkameraden Clifford Smith einst aufzogen. Dass Smith sich genau diesen als Künstlernamen aussuchte, zeigt das außergewöhnliche Selbstbewusstsein, aber auch die unprätentiöse Art und Weise, in der er seine Karriere verfolgt. Und diese ist zweifelsohne beeindruckend: seitdem er 1997 mit „Nike Air“ seinen ersten großen Hit feierte, spielt Mr. Vegas auf Augenhöhe mit den größten Dancehall-Superstars. Bei seinem Auftritt auf dem diesjährigen SUMMERJAM wird er natürlich auch seine weiteren großen Hits wie „Heads High“ oder „Hot Gal Today“, die ihn weltweit Erfolge feiern ließen, im Gepäck haben.
NAS Sein 1994er Debüt “Illmatic” ist einer der ganz großen Meilensteine der HipHop-Szene. Seit dessen Veröffentlichung zählt der 1973 in Queens, New York, geborene US-Rapper NAS zu den erfolgreichsten und aufgrund seiner politischen Aktivitäten auch zu den angesehensten Vertretern des Genres. “It Was Written”, „Nastradamus“, „HipHop Is Dead“ oder das 2008 veröffentlichte „Untitled“-Album erreichten in der Folgezeit allesamt die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts und ließen NAS lange Jahre mit Jay-Z um den vakanten Titel des bedeutensten US-Rappers konkurrieren. Ein ähnlicher Erfolg gelang ihm mit „The Firm – The Album“, dem bisher einzigen Werk der gleichnamigen HipHop-Crew, bei der sich der Lyricist Ende der 90er unter der Regie von niemand geringerem als der Produzentenlegende Dr. Dre mit Foxy Brown, Nature und AZ zusammen tat.
DAMIAN “JR GONG“ MARLEY Woher er sein außergewöhnliches musikalisches Talent hat, steht außer Frage: der jüngste Spross von Bob Marley und Cindy Breakspeare trat schon früh in die Fußstapfen seines legendären Vaters. Bereits mit dreizehn Jahren beginnt er, Musik zu machen – anfangs als Teil von The Sheperds, um schon 1996 mit “Mr. Marley” sein erstes Soloalbum zu veröffentlichen. Der große Durchbruch gelingt ihm schließlich 2001 mit seinem zweiten Album “Halfway Tree”, das ihm sogar einen Grammy einbringt. Mit “Welcome To Jamrock” schuf DAMIAN „JR. GONG“ MARLEY 2005 schließlich einen absoluten Welthit, der ihn endgültig aus dem Schatten seines Vaters treten ließ. Musikalisch war ihm dies schon eine Weile gelungen, konzentrierte sich DAMIAN MARLEY doch schon früh nicht nur auf Roots Reggae, sondern öffnete diesem zahlreiche moderne Einflüsse, um Dancehall und R’n’B zu gleichberechtigt wichtigen Bestandteilen seiner Songs zu machen.
In den USA wird sie bereits als die neue Lauryn Hill und die große HipHop/Soul-Hoffnung des Jahres 2010 gefeiert. Für Furore aber sorgt die Tochter eines Nigerianers und einer Deutschen, die im Alter von 18 Jahren von Nigeria nach Hamburg übersiedelte, bereits seit einigen Jahren. So begeisterte sie schon im Vorprogramm von Sean Paul, Patrice oder Seeed wie auf einer eigenen Headlinertour, um mit „No Longer At Ease“ ein Album zu veröffentlichen, das sogar von der englischen Times zu einem der besten des vergangenen Jahres gekürt wurde. Keine Frage, 2010 wird den großen Durchbruch von NNEKA sehen, von deren einzigartigen Qualitäten man sich beim diesjährigen SUMMERJAM überzeugen kann!
Wir freuen uns auf NU SPORTS - Quality Ska since 1985.
Drei Gründungsmitglieder der Ska-Legende No Sports haben die Bühnenabstinenz nicht länger ausgehalten, sich mit fünf kongenialen Nu-Sportlern verstärkt und für ein “paar Konzerte” zusammengetan. Das war vor vier Jahren. Inzwischen wurden daraus unzählige Konzerte in der ganzen Republik, Auftritte auf europäischen Festivals, eine Tournee durch Japan und eine neue CD. Jetzt spielen sie auf dem SUMMERJAM und bieten uns augenzwinkernde Coverversion aus allen Genres - von New Wave, Reggae und Punk bis zu Swing und Country - sowie eine zunehmende Zahl neuer Nu Sports-Titel. Das Überschreiten musikalischer Grenzen hat dabei Methode.
Zur Einstimmung auf die Aufnahmen zu ihrem letzten Album hatten sich die OHRBOOTEN in die orientalische Märchenwelt von Marrakesch zurückgezogen, um von dort schillernde Eindrücke, die auch in ihre Songs Eingang fanden, mitzubringen. Viel es bisher schon schwer, den Sound der Berliner, der sich laut Eigenaussage zwischen „Bob Marley und Slipknot“ bewegt, einzuordnen, ist es mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit, das Konzentrat aus Reggae, Ragga, Alternative und HipHop begrifflich unter einen Hut zu bringen. Was den Vierer dazu veranlasste, sich mit „Gyp Hop“ flugs ein eigenes Label zu verpassen. Und so knackig und originell wie dieses klingt, so frisch und mitreißend zeigen sich die OHRBOOTEN auch bei ihren mitreißenden Live-Shows!
Entdeckt von Tony Rebel, hat sich die Sängerin mit der einzigartigen Stimme zu einer der beeindruckendesten Persönlichkeiten der Reggae-Szene entwickelt. Was nicht nur ihrem unverwechselbaren Gesang, der eine unglaubliche Bandbreite aufweist und mit dem sie nicht wenige männliche Kollegen locker in den Schatten stellt, sondern auch in ihren Texten begründet ist. Weiß die Tochter von Derrick Morgan doch nicht nur Lovers-Rock Tunes perfekt in Szene zu setzen, sondern scheut sich auch nicht davor, kritische, politische und soziale Themen aufzugreifen. Das macht QUEEN IFRICA nicht nur auf, sondern auch neben der Bühne zu einer Ausnahmekünstlerin, die Talent und Engagement wie keine zweite in sich vereint.
Genregrenzen einreißen und musikalisches Schubladendenken sprengen – diesen Zielen haben sich die sechs Herren ROOTZ UNDERGROUND verschrieben. 2000 fand sich die Band erstmals zusammen, um sich über fünf Jahre und mit unzähligen Auftritten in Clubs und bei zahlreichen Festivals einen Namen als unglaublich intensives Live-Erlebnis zu erarbeiten, bevor sie mit „Movement“ ihr erstes Album veröffentlichten. Die Energie, die ROOTZ UNDERGROUND in ihre Bühnenaktivitäten gesteckt haben, aber zahlt sich schon seit einer Weile aus: bei ihren Konzerten präsentieren sich die Roots Rocker als eine unglaubliche verschworene, perfekt aufeinander abgestimmte Einheit, die mit ihrem ungezwungenem Umgang mit zahlreichen Musikstilen für so manche Überraschung sorgt.
SERANI hat Jamaika bereits im Sturm erobert und wird diesen Status ohne Zweifel auch bei uns erreichen. Wenn man sich die Mühe macht und das `Kleingedruckte´ auf der SEAN PAUL CD TRINITY durchliest, wird man feststellen, dass SERANI als Co-Produzent bei den ersten beiden Singles des Erfolgsalbums von SEAN PAUL genannt wird - u.a. ´ We Be Burning ´. Auch der `Smash´ Riddim mit dem Song ` Dutty Wine ´ von Tony Matterhorn wurde von SERANI produziert. Mit seinen eigenen Songs `Doh´ und `She loves me´ hat der Künstler und Sänger SERANI nun den weltweiten Erfolg, den er verdient.
Anfang der 90er in Grenoble gegründet, feierten SINSEMILIA jenseits der Grenze eine wahre Traumkarriere. Innerhalb weniger Jahre wurde aus dem Newcomer eine der bekanntesten Reggae-Bands Frankreichs, die von der Bretagne bis zur Côte d’Azur Millionen von Fans in ihren Bann zieht. Für einen handfesten politischen Skandal sorgten die zehn Musiker von SINSEMILIA vor einigen Jahren im französischen Fernsehen, als sie einen ihrer Hits, den Song „Bienvenue en Chiraquie“, spielten, um damit deutlich Position zur Politik der Regierung zu beziehen.
Gemeinsam mit Alberto „Alborosie“ D’Ascola waren Alessandro Soresini (Schlagzeug, Gesang) und Marco Zaghi (Saxophon) Teil einer der bekanntesten italienischen Reggae-Bands: REGGAE NATION TICKETS. Einige Jahre nach deren Auflösung entschied sich das Duo, mit SMOKE einen Neuanfang zu wagen. Ergänzt um den Bassisten Gianluca Pelosi und Sänger Séan Daniel Martin, einem der Vorreiter der italienischen HipHop-Szene, entstanden das gleichnamige Debütalbum sowie das 2009 veröffentlichte „Routes“. Musikalisch zwischen Reggae und Dub mit einem leichten HipHop-Einschlag angesiedelt, bestimmt nicht nur das Thema Liebe ihre Stücke, sondern auch brisante Themen wie die Geschichte von Kindersoldaten in der Sierra Leone oder das Leben des 1995 hingerichteten nigerianischen Bürgerrechtlers Ken Saro-Wiwa. Auf der Bühne wird aus dem vierköpfigen Studioprojekt eine achtköpfige Liveband, die mit einer zusätzlichen Bläserfraktion für eine beeindruckende Atmosphäre sorgt.
2009 durfte sich die Band aus Washington D.C. über ihr bisher erfolgreichstes Jahr in ihrer Karriere freuen. Brachte ihnen ihr drittes Studioalbum „Born In Babylon“ doch nicht nur begeisterte Kritiken ein, sondern führte den Fünfer auf den folgenden Touren mehr oder weniger einmal rund um die Welt. Ein deutlicher Beleg dafür, dass die Ende der 90er gegründeten SOJA sich zu einer Band internationaler Klasse entwickelt hat, deren Roots Reggae tatsächlich weltweite Bedeutung hat. Höchste Zeit also, dass sich SOJA auch auf dem SUMMERJAM präsentieren, wo sie mit ihren melodiösen Songs ohne Frage eine Menge neue Freunde gewinnen werden.
Harmonischer vierstimmiger Gesang und Falsett-Stimmen treffen auf Raps, Beats und außergewöhnliche DJ-Skills: diesen nur auf den ersten Blick einfachen Mix haben T.O.K. bis zur Perfektion verfeinert, um damit ein Erfolgsrezept zu schaffen, dass sie zu einer der erfolgreichsten Dancehall-Formationen der vergangenen Jahre hat werden lassen. Was zu seiner Gründung 1992 noch ein von Boyz II Men und ähnlichen Bands beeinflusstes Vokalkollektiv war, hat sich damit zum gefeierten Grenzgänger zwischen nuanciertem Gesang und rauem Dancehall entwickelt, der in seiner Klasse absolut einzigartig ist.
Positives Denken, positive Vibes: kaum ein anderer Dancehall-Star wie TONY REBEL steht dafür, sein Publikum mit Conscious Lyrics zum positiven Denken anzuregen. Angefangen hat die Karriere des Sängers, der nicht von ungefähr gerne als Vater aller Singjays bezeichnet wird, in verschiedenen Soundsystemen, darunter Sugar Minotts Youth Promotion Sound System. Seit Anfang der 1990er begann TONY REBEL zahlreiche erfolgreiche Songs einzuspielen, um spätestens mit „Jah Is By My Side“ und dem Album „If Jah“ auch international zu einer Dancehall-Größe zu werden, auf die sich zahlreiche andere Künstler wie Junior Kelly gerne berufen.
Toots Hibbert - eine der ganz großen Legenden des Reggae und gilt für nicht wenige mit seiner 1968 veröffentlichten Single „Do the Reggay“ sogar als der Namensgeber des Genres. Anfang der 1960er in Kingston gegründet, hoben sich TOOTS AND THE MAYTALS schon früh mit sozialkritischen und religiösen Texten von der breiten Masse ab, um im Verlaufe ihrer einzigartigen Karriere mit einer Mischung aus Gospel, Ska, Soul, Reggae und Rock Legionen von Bands und Künstlern zu beeinflussen. In den frühen Achtzigern eine Auszeit nehmend, feierten TOOTS AND THE MAYTALS Anfang der 90er ein triumphales Comeback. Mit 31 Nr. 1 Singles in Jamaika hält das Vokal-Trio, das 2005 nach zahlreichen Nominierungen endlich den schon lange verdienten Grammy in Empfang nehmen durfte, einen beeindruckenden Rekord.